Sternzeichen Löwe (23.07 - 23.08)

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Sternzeichen Löwe (23.07 - 23.08)

Beitrag  Belunia am Mo Jul 26, 2010 10:51 am



Sternzeichen Löwe (23 Juli - 23 August)








Was im Löwen steckt


Der Löwe wird zwischen dem 23. Juli und dem 23. August geboren. Auf der nördlichen Halbkugel ist Hochsommer. Die Natur steht in voller, reifer, Pracht, die Erde ist sonnendurchglüht.
Eine Art satter Zufriedenheit erfüllt die Welt, kraftvolle Gelassenheit liegt über der Landschaft. Die Zeit, in der die jungen Pflanzen stürmisch ans Licht drängten und ums Überleben kämpfen mussten, ist vorbei.
Was jetzt an Bäumen, Blumen und Sträuchern da ist, hat gesiegt und darf den gewonnenen Lebensraum voll nutzen. Diese strahlende Gelassenheit, diese kraftvolle Ruhe, diese starke Selbstsicherheit sind auch am Löwe-Menschen zu bemerken. Ganz selbstverständlich nimmt er Sonderrechte für sich in Anspruch; auf die Idee, dass ihm etwas nicht zustehen könnte, kommt er gar nicht.
Nicht zufällig schmückt der majestätische Löwe als Sinnbild der Macht Wappen, Flaggen und Paläste.
Die Macht des Sommers und der Sonne verleihen dem Löwe-Menschen tatsächlich eine Aura des Unbesiegbaren.
So wie der Widder den Samen oder der Krebs die Schwangerschaft symbolisiert, verkörpert der Löwe die Geburt. Während Krebs-Geborene zeit ihres Lebens eine besonders enge Bindung an ihre Mütter haben, ist der Löwe ein durchaus selbstständiges Wesen. Er denkt zwar sozial und wurzelt mit all seine Sinnen und Trachten in der Gemeinschaft, aber innerhalbt der Gemeinschaft betrachtet er sich als eine autonome Größe. So wie die sommerliche Natur den Höhepunkt ihrer Kräfte erlebt, verfügt auch der Löwe über eine unwahrscheinliche Spannkraft, die ihm ein großes Maß an Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in der Gesellschaft sichert.







Was ein Löwe denkt

Der Löwe gehört - wie der Widder und der Schütze - einem Feuerzeichen an.Dem Feuerzeichen entsprechen seine Begeisterungsfähigkeit, sein Tatendurst, sein leidenschaftliches Temperament.
Im Gegensatz zum Widder hat der Löwe sich und seine stürmischen Gefühle aber stets unter Kontrolle.
Widder gebärdet sich des öfteren als liebenswerter Wirrkopf. Der Löwe ist überlegt und zielstrebig, er verliert nie aus den Augen, was er anpeilt, und denkt nicht nur an das Nächstliegende, sondern in großen Zusammenhängen.
Der Löwe verfügt über einen reichen Gefühlshaushalt. Liebe und Leidenschaft spielen in seinem Leben eine große Rolle. Er ist auch durchaus imstande, dieser Leidenschaft Ausdruck zu geben, er scheut sich nicht, spontan zu seinen Gefühlen zu stehen - dennoch bleibt er rational; bei allem Gefühlsüberschwang, bei aller fallweisen Impulsivität vergisst der Löwe nie, auch seinen Verstand sprechen zu lassen.
Ein Löwe läuft nie Gefahr, sich zu zersplittern, sich in zahllosen Wünschen, Zielen und Aktivitäten zu verlieren. Der Löwe-Mensch kann nämlich viele Leidenschaften jederzeit durch eine einzige ersetzen.
Darin liegt das Geheimnis seiner unwahrscheinlichen Durchschlagskraft. Indem er alle seine Anstrengungen auf ein einziges Ziel konzentriert, indem er alle seine Kräfte mobilisiert, um dieses Ziel zu erreichen, schafft er, was andere nicht schaffen. Beim Löwen, sagt man, heißt der Satz "Ich will" zugleich "Ich kann`s". Was Löwen sich vornehmen setzen sie durch.
Löwe-Menschen gehen immer direkt auf ihr Ziel los. Komplizierte Umwege, verworrene taktische Manöver, Geheimstrategien verabscheuen sie. Sie fänden es ihrer unwürdig, sich nicht zu dem zu bekennen, was ihnen am Herzen liegt. Diese verblüffende Offenheit, kommt ihnen nicht zuletzt deswegen zugute, weil sie ihre Feinde verwirrt. Andere können häufig nicht fassen, dass der Löwe wirklich meint, was er sagt - und fädeln deshalb ebenso falsche wie wirkungslose Abwehraktionen ein. Sie legen dem Löwen Steine in den Weg, aber weil sie mutmaßen, dass der Weg, den er als den seinen angibt, nicht der sein kann, den er tatsächlich gehen wird, bauen die Barrieren dort auf, wo sie den Löwen nicht behindern...
Ein konkretes Beispiel: Ein Löwe möchte Abteilungsleiter werden. Er sagt also dem derzeitigen Abteilungsleiter:,,Ich habe es auf Ihre Stelle abgesehen." Der solcherart Gewarnte lächelt milde und hält die Äußerung für einen Witz. Denn, so denkt er schlau, aber falsch, wenn der Mensch wirklich scharf auf meinen Posten ist, wird er mir`s doch nicht verraten. Er führt sicher etwas ganz anderes im Schilde. Ich werde einmal aufpassen, ob er nicht mit der Konkurrenz verhandelt...Denkt`s und passt auf und berwacht des Löwen Kontakte mit der Konkurrenz und vernachlässigt darüber seine Pflichten. Worauf er, ehe er sich`s versieht, seinen Posten los ist. Und wer rückt nach? Richtig: Der Löwe, der durch seinen Fleiß und seine Aufmerksamkeit gerade noch gerettet hat, was der abgesetzte Abteilungsleiter durch Schlamperei gefährdete...
Wo sie nicht durch Offenheit verblüffen, schüchtern Löwen ihre Gegner durch ihren Mut ein. Löwen sind kämpferische, tapfere Zeitgenossen, die frontal auf Hindernisse losgehen und sich nicht leicht durch Hindernisse abschrecken lassen. Löwen kämpfen allerdings selten um des Kampfes Willen. Sie verpulvern ihre Energie nicht in sinnlosen Scharmützeln, sondern haben immer einen übergeordneten Zweck vor Augen, für den sie sich und ihre Kräfte einsetzen. In der Theorie sind Löwen daher pazifistischen Ideen durchaus zugänglich - in der Praxis jedoch verfallen sie immer wieder ins Kriegerische. Löwen sind nämlich enorm ungeduldig; abzuwarten, ihr Verlangen zu drosseln, gelingt ihnen nicht. Ehe sie sich durch mühsame Überredungskünste an ein Ziel heranarbeiten, setzen sie sich lieber schnell und mit Gewalt durch.
Löwen können - auch wenn sie sich grundsätzlich zu Fairplay und Gerechtigkeit bekennen - recht brutal bei der Realisierung ihrer Wünsche und Vorhaben sein.
Der Löwe-Mensch ist einer, der tief in der Gemeinschaft wurzelt. Löwen sind keine asozialen Einzelgänger, sondern Mitmenschen, die Kontakte mit anderen brauchen. Ihr Sinnen, Trachten und Denken ist stets auf die Bedürfnisse der Gesellschaft ausgerichtet; Löwen lieben es, soziale Verantwortung zu tragen. Das heißt freilich nicht, dass sie sich besonders demokratisch verhielten. Löwen sind autoritär, sie leben in der fixen Überzeugung, dass sie etwas Besonderes seien und dass die übrige Menschheit diese ihre Sonderstellung respektieren müsse. Deshalb setzen sie sich für die anderen nicht als Gleiche unter Gleichen ein, sondern wie Patriarchen oder Majestäten, die ihren Untertanen eine Wohltat zukommen lassen.
Die Arroganz der Löwen ist deshalb so schwer zu ertragen, weil sie nichts "Aufgesetztes" ist. Wäre ihr ausgeprägtes selbstsicheres Auftreten nur eine Attitüde, die sie sich zugelegt haben, dann könnte man sie zwingen, dieses Benehmen wieder abzulegen. Weil ihnen ihr Selbstbewusstsein aber sozusagen angeboren ist, weil es zu ihnen gehört wie ihre Nase oder ihre Augen, ist es sinnlos, einen Löwen aufzufordern:,,Schmink dir deinen Hochmut ab!" Er kann ihn sich nicht abschminken, weil er ihn sich nicht "angeschminkt" hat. Die leichte Präpotenz, einem im Umgang mit dem Löwen manchmal zu schaffen macht, kommt aus seinem tiefsten Inneren.
Auf der anderen Seite sind Löwen - und das macht sie wiederrum liebenswert - davon überzeugt, dass ihr "Auserwähltsein" Verpflichtungen mit sich bringe. Sie können daher einen Charme und eine Liebenswürdigkeit entfalten, die geradezu umwerfend sind; umwerfend deshalb, weil auch der Charme und die Liebenswürdigkeit ihnen wirklich aus dem Herzen kommen.
Löwen glauben an hierarchische Strukturen, und sie glauben, dass sie in jeglicher Hierarchie selbstverständlich ganz oben stehen. Sie glauben aber auch, dass eine hohe Stellung Freundlichkeit und ein großes Maß an Einsatzbereitschaft für die anderen erfordere, und das macht sie zu Zeitgenossen, die der menschlichen Gemeinschaft nützen und denen man nicht wirklich böse sein kann.
Bisweilen neigen Löwen dazu, so sehr in einem Amt, in einer öffentlichen Funktion aufzugehen, dass sie ihre Individualität dabei einzubüßen drohen. Sie identifizieren sich derart mit ihrem gesellschaftlichen Auftrag, dass sie der personifizierte Auftrag werden. Das hat ein aufgeblähtes Imponiergehabe zur Folge, das fast abschreckend wirken kann. Zum Glück sind Löwen, die sich solcherart von ihrer eigenen Persönlichkeit entfernen, nicht allzu häufig.
Der Löwe ist Idealist und Realist zugleich. Er verschwendet seinen Eifer nicht an Utopien und sinnlose Wunschträume, er bekommt oder verwirklichlicht das, wofür er sich begeistert, auch. Löwen leben nie in einer Traumwelt. Löwen stehen auf dem Boden der Realität und mitten im wirklichen Leben, ihre Leidenschaft hat immer etwas Handfestes, sie glühen nicht für poetische Hirngespinste.







Was dem Löwen Glück bringt

Schon von alters her wird dem Löwen als glücksbringendes Metall das Gold zugeordnet. Der Glanz dieses Edelmetalls hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Strahlen der Sonne, daher gilt Goldschmuck als besonders geeignet für Löwe-Menschen. Manche Astrologen raten Löwen sogar, goldene Amulette auf der bloßen Haut zu tragen - dadurch soll ihr Kreislauf angeregt werden.
Unter den Edelsteinen ist es der blutrote Rubin, der einem Löwen Glück bringt. Idealer Schmuck für Löwe-Menschen: Rubine, in Gold gefasst. Überhaupt gelten alle gelben und rötlichgelben Steine als "Löwe-Steine".
An Pflanzen helfen dem Löwen Eiche, Kamille, Lavendel, Schlüsselblume, und Heckenrose. Unter Eichen und und zwischen Schlüsselblumen oder Heckenrosen fühlt er sich wohl; Kamillentee lindert kleinere Beschwerden, falls er welche hat, und ein nach Lavendel duftender Wäscheschrank ruft im Löwen ein wohliges Gefühl der Geborgenheit, des Endlich-Daheimseins hervor.
Tiere, denen sich Löwe-Menschen besonders verbunden fühlen, sind der Adler, der Hirsch - und selbstverständlich der Löwe.
Als Getränk der Löwen gilt der Wein aus sonnendurchglühten Trauben. Er darf freilich nicht im Überfluss genoßen werden; aber ein Schlückchen kann bei Löwen manchmal fast wie eine Medizin wirken.
Dem Löwe-Menschen tun alle sonnigen Gegenden gut. Der Löwe ist ein sonnenanbeter und kann lange Zeit genießerisch unter den wärmenden Strahlen "seines" Gestirns dösen.
Außerdem fühlen sich Löwen in jedweder "vornehmen" Umgebung wohl: In Schlössern, Palästen, Arenen, Festsälen und Prunkräumen blühen sie geradezu auf.
Als Schicksalszahl wird derm Löwen die Eins zugeordnet.








Quelle: Das große Buch der Astrologie, Karl Müller Verlag

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